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Unser Trinkwasser
Gesund und Sicher

Trinkwasser - Wasserverteilung in der Verbandsgemeinde Puderbach

Trinkwasser muss durch ein weit verzweigtes, unterirdisches Rohrnetz zum Verbraucher gebracht werden. Der Weg beginnt an der Wassergewinnung und endet im Haus der Wassernutzer.

Damit auch nach dem Transport durch die Leitungen bei der Übergabe an den Kunden die Qualität des Trinkwassers einwandfrei ist, gelten bei Bau und Pflege des Rohrnetzes höchste technische Standards. Das Rohrnetz ist der teuerste Teil der Wasserversorgung. Störungen sind schlechter zu erkennen und das Beheben ist kostenintensiv. Trotzdem garantieren die Verbandsgemeindewerke Puderbach die hohe Qualität ihres Produkts bis zum Verbraucher. Für die Qualität bis zum Wasserhahn ist der Hauseigentümer selbst verantwortlich.

Als Rohrleitungswerkstoff werden in erster Linie Gußleitungen (GGG-Hauptleitungen) und PE (Anschlussleitungen) verwendet. Auch Rohre aus PP und PVC finden noch Verwendung. Wegen der unterschiedlichen Beanspruchung der Rohre richtet sich die Wahl der Werkstoffe nach den örtlichen Gegebenheiten. Hinzu kommen technisch notwendige Einbauten in Form von Schiebern und Hydranten.

Durch die Neustrukturierung der Wasserversorgung in der Verbandsgemeinde Puderbach erfolgt die Wasserverteilung vom Hochbehälter „Dernbacher Kopf“ und vom Hochbehälter „Keltenhügel“ Lautzert an die einzelnen Ortslagen über sogenannte oberirdische Übergabebauwerke. Der ankommende hohe Versorgungsdruck wird mit Druckminderanlagen auf den erforderlichen Netzdruck reduziert. Um Wasserverluste durch Rohrbrüche oder Undichtigkeiten zu vermeiden, wird das Rohrnetz mit Hilfe modernster Technik ständig überwacht und verbessert.

Mit Erfolg: Die Wasserverluste in der Verbandsgemeinde Puderbach liegen trotz eines Gesamtnetzes von ca. 250 Kilometern unter 8%. Damit bewegt sich die Wasserverlustrate am unteren Bundesdurchschnitt. Das gesamte Versorgungssystem muss so bemessen sein, dass es den Wasserbedarf der Verbraucher zu jeder Zeit decken kann, auch am heißesten Tag des Jahres. Um Bedarfsschwankungen in den einzelnen Versorgungsbereichen der Verbandsgemeinde entgegenzuwirken, kann durch ein umfangreiches Verbundnetz zwischen den einzelnen Versorgungsbereichen Überschusswasser zu einem Versorgungsbereich mit kurzfristigem Wassermangel transportiert werden.

Im Bedarfsfall können sich zukünftig der Hochbehälter „Dernbacher Kopf“ und der Hochbehälter „Keltenhügel“ Lautzert durch eine Verbindungsleitung (DN 250), die auf einer Länge von ca. 17 km neu verlegt wurde, gegenseitig mit Trinkwasser unterstützen.

Betonarbeiten am Hochbehälter „Keltenhügel“

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